Die bekannteste Art und noch von der Mehrheit geschossener Typ ist der Recurvebogen. Diese Klasse ist sicher die ästhetischste Art das Bogenschiessen. Hier löst man den Pfeil mit einem Tab. Beim Recurvebogen muß das gesamte Auszugsgewicht im Endauszug gehalten werden. Es erfordert eine gute Körperbeherrschung und hohe Konzentration um ein sauberes Lösen zu erzielen. Der Recurvebogen ist ein sinnvoller Einstieg für Schüler und Jugendliche. Hier wächst der Bogen mit, da man die Stärke des Bogens mit verschiedenen Wurfarmen an den Schützen anpassen kann. Beim Zielen ist beim Recurve nur ein einfaches Visier erlaubt.

 

Immer beliebter wird unter Bogensportlern der Compoundbogen. Der Unterschied zum Recurvebogen besteht darin, dass beim Compoundbogen mittels des Flaschenzugprinzipes das hohe Auszugsgewicht im Endauszug um ca. 65 - 75% reduziert wird. Der Pfeil wird i.d.R. mit einem Release gelöst. Beim Compound wird zum Zielen ein Scope mit einer Wasserwaage und eine in der Sehne integrierte Blende (Peepside) benutzt. Ausführliche Informationen zum Compoundbogen finden Sie unter www.compoundbow.de

 

Von vielen Schützen wird der ürsprüngliche Bogen gerne geschossen. Hier gibt es den Blankbogen und den Longbow. Der Blankbogen ist der gleiche Bogen wie der Recurve, jedoch ohne Visier, Stabilisatoren etc. und wird mit Finger oder Tab gelöst. Der Longbow ist der Tradionellste unter den Bögen. Er wird nach alter englischer Bauweise aus einem Stück Holz gefertigt. Viele Informationen zum "mittelalterlichen" Bogenschießen unter: www.archery.de

 

Nach dem Lesen des obigen Kapitels, denkt der Außenstehende vielleicht "Reichlich kompliziert die Materie". Ist es aber gar nicht. Das Erlernen des Bogenschiessens erfordert Ausdauer, Konzentration und Körperbeherrschung. Wer es einmal ausprobiert hat, ist davon angetan und denkt wahrscheinlich mit Respekt über diesen Sport nach. Interessenten sind zu den Trainingsterminen an Sonntag und Mittwoch willkommen.