Weitere Sportgruppe für Kinder im Grundschulalter

Dritte Breitensport-Stunde für Kinder startet am 1. Februar 2024

Ergänzend zum Kindersport am Mittwoch, bietet der SuS BOKE ab Donnerstag, dem 1. Februar 2024 eine weitere Sportstunde für Kinder im Grundschulalter an. Der qualifierte Übungsleiter Willi Schöneweis schließt sich dem Team der Übungsleiter/innen des SuS BOKE an und wird die Sporteinheiten donnerstags, von 16:00 bis 17:00 Uhr leiten.

Das Breitensportangebot mit einem Sportmix aus Übungen an Sportgeräten zur Stärkung des Gleichgewichts und der Geschicklichkeit stehen ebenso auf der Trainingsliste wie unterschiedliche Ballsportarten.

Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren sind herzlich willkommen, an den Sportstunden teilzunehmen. Die Teilnahme an einem Schnuppertraining ist unverbindlich möglich.
Bericht des Westfälischen Volksblattes vom 12. Januar 2024

Studie: Kinder und Jugendliche treiben auch nach der Corona-Pandemie zu wenig Sport

Eine Generation von  Bewegungsmuffeln?

Wiesbaden (dpa) Nach dem Rückgang körperlicher Aktivitäten bei Kindern und Jugendlichen während der Corona-Pandemie ist laut einer aktuellen Studie keine Umkehr dieses Negativtrends erkennbar. Wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, hatten sich junge Menschen in Deutschland und Europa bereits vor der Pandemie weniger als eine Stunde am Tag sportlich bewegt. Diese Zeitspanne wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen.

Mit Beginn der Pandemie sei die Bewegungszeit noch mal dramatisch um durchschnittlich rund ein Viertel gesunken. Besorgniserregend sei vor allem, dass es bislang keine Anzeichen für eine Umkehr dieser Entwicklung gebe, erläuterte BiB-Forschungsdirektor Martin Bujard. „Die Gefahr besteht, dass die Verhaltensweisen aus der Pandemie zum Teil dauerhaft beibehalten werden.“ Dies könne langfristige Folgen für die Gesundheit junger Menschen haben, warnten die Forscher.

Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren sind der Studie zufolge am stärksten von Bewegungsmangel betroffen gewesen − vor allem zu den Zeiten von Schulschließungen und eingeschränktem Vereinssport, erläuterten die Autoren. Sie verwiesen auf frühere BiB-Analysen, wonach in diesen Phasen des Lockdowns erheblich mehr Kinder und Jugendliche an Depressionen und Angstsymptomen gelitten hätten.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sehen dringenden Handlungsbedarf, um Kinder und Jugendliche wieder zu mehr körperlicher Aktivität zu motivieren. Es müsse verhindert werden, dass aufgrund von Bewegungsmangel eine Generation heranwächst, die mit gesundheitlichen Folgeschäden zu kämpfen hat.

„Sport und Bewegung wie Spielen im Freien, Schwimmen oder Turnen sollten wieder fester Bestandteil im Tagesablauf von Kindern und Jugendlichen werden“, riet Studienleiterin Helena Ludwig-Walz.

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